Mein Erfolg mit Scientology

     Mein eintritt zur religion began als ich jemanden traf, der meditierte. Bis dahin hatte ich mich absolut nie mit Spiritualität oder ähnlichem beschäftigt - im Gegenteil, ich hielt davon wirklich nichts.

     Nun, eines Tages war ich bei einer solchen Meditation „als Zuschauer“ dabei - es war ziemlich beeindruckend: diese Person bewegte ihren Körper ohne irgendwelche physikalisches Kräfte zu verwenden gegen die Erdanziehungskraft.

     Danach war ich noch öfter Zeuge dieser Aktion - immer wieder das selbe Resultat. Da ich einige physikalische Gesetze kannte, war mir klar, daß „das einfach nicht geht“ - trotzdem hatte ich es mehrere Male beobachtet, und es war auch nicht irgendein Trick dabei.

     Ich schloß schließlich daraus, daß es noch irgend etwas anderes geben muß was man nicht unbedingt in der Schule oder an der Universität lernen kann, und beschloß, mich darum zu kümmern.

     Da diese Meditations-Gruppe als „Jugendsekte“ bezeichnet wurde, war das meine Spur: Ich nahm mir alles vor, was mir an „Jugendsekten in die Finger kam,“ ging hin und probierte es aus.

     Nebenbei war daran interessant, daß das Durchschnittsalter dieser Gruppe zwischen 30-35 Jahren lag und kaum Jugendliche traf. Ich habe ungefähr ein Jahr lang verschiedene „Jugendsekten“ besucht und wieder verlassen (übrigens ohne irgendwelche Schwierigkeiten). Nach diesem Jahr ging es mir körperlich und geistig wesentlich besser als vorher.

     Es gab für mich ein Manko dabei: nachdem irgendein außergewöhnliches Phänomen aufgetreten war, konnte ich nicht herausfinden, was es war. Auf Nachfragen bekam ich etwa eine Antwort wie: „Das war kosmische Energie“- nun gut, mir reichte das nicht. Die körperlichen und geistigen Verbesserungen spürte ich deutlich - ich hatte nur überhaupt keine Ahnung, was da funktionierte oder sich bewegte.

     Etwa zu dieser Zeit verkaufte mir jemand ein Dianetik-Buch. Nachdem ich das gelesen hatte, war mir klar, wenn das wirklich stimmt, was da steht, dann war’s das, was ich gesucht hatte. Ich ging also in die örtliche Organisation und probierte es aus - es funktionierte!

     Ich belegte ein en Kurs und nach den ersten drei Kapiteln waren alle Fragen, die ich die Jahre davor hatte beantwortet, all die außergewöhnlichen Phänomene, die ich erlebte und beobachtet hatte, waren (so nebebei) plausibel erklärt worden.

     Ich staunte nicht schlecht. Seitherhabe ich die Scientology weiter gemacht meine Vorstellung über das Leben, den Tod, Glück, Pech u.s.w. haben sich sehr gewandelt, das Leben ist überhaupt nicht mehr unverständlich, geheimnisvoll oder ähnlich.

     So nebenbei vermache ich natürlich was ich weiß in meiner Arbeit. Aber der größte Gewinn war und ist zu wissen, wo meine Reise hingeht, und wie lange sie dauert.



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